Im Jahr 2017

 

9. September 2017 - Einweihung der Turnhalle und der neuen Außenanlagen

Ein würdiges Fest organisierten alle Lehrer, Erzieher, Elternvertreter und der Förderverein für alle Kinder, Eltern, Freunde und die Ehrengäste.









September 2017 - Teichwiesenbad wird saniert

Neue Schwimmbecken für das Teichwiesenbad

Das Freibad von Ottendorf wird saniert. Der erste Spatenstich dafür ist erfolgt.

 

Sächsische Zeitung vom 01.09.2017    

© Thorsten Eckert

Schnelles Foto zwischen zwei Regenschauern: Mirko Thomas  als Vertreter von Bürgermeister Michael Langwald, Gemeinde- und Ortschaftsräte sowie Mitarbeiter von Baufirmen trotzten am Donnerstagnachmittag dem Regen und waren beim ersten Baggeraushub am Teichwiesenbad in Ottendorf-Okrilla dabei. Sie gaben den Startschuss für die Sanierung des Freibades. Offiziell werden die Arbeiten an diesem Freitag beginnen.  

Das neue Schwimmbecken aus Edelstahl, das Planschbecken für die Kinder sowie das neue Häuschen für die Schwimmbadtechnik sollen bis zum Saisonstart im kommenden Jahr fertiggestellt sein. Spätestens im Juni möchte die Ottendorfer Verwaltung das Teichwiesenbad für alle Badegäste wieder öffnen. Die Sanierung des Freibades wird etwas teurer als geplant. Rund 2,1 Millionen Euro wird sie insgesamt kosten. Ursprünglich waren etwa 1,8 Millionen Euro vorgesehen.

 

 

August 2017 - Brückner Technik GmbH kommt nach Medingen

Die noch im Dresdner Norden ansässige Firma möchte ins Medinger Gewerbegebiet übersiedeln. Die Brückner Technik GmbH wurde bereits im Jahr 1949 gegründet. Diverse technische Kunststoffspritzteile und Duroplasteteile werden bereits in dritter Generation auf der Großenhainer Straße produziert. Da es jedoch keine Erweiterungsmöglichkeiten gibt, will sich das Unternehmen auf einer 2800 Quadratmeter großen Fläche im Gewerbegebiet Medingen ansiedeln.

 

 August 2017 - Unsere Sonnenblumenschule wächst und gedeiht....

Nachdem in den Sommerferien 2015 der Schulsportplatz umgestaltet wurde und 2016 die Sanierung der Schulturnhalle begann, konnten sich nun alle Schüler zu Beginn des neuen Schuljahres über die Fertigstellung der Turnhalle und den wunderschönen Außenbereich mit grünem Klassenzimmer ,Rollerbahn und Schachspiel freuen.







 

Juli 2017 - Die Neue am Eichenweg im Wohngebiet Bergtannen ist fertig

Endlich ist sie wieder begehbar - die Röderbrücke am Eichenweg. Das Blaue Wunder der Bergtannen wurde im Rahmen des Hochwasserschutzes erneuert, war jedoch hinsichtlich der Baukosten im Vorfeld nicht ganz unumstritten. Jedoch flossen erhebliche Fördermittel des Freistaates Sachsen in das Projekt, so dass die Gemeindeverwaltung die neuen höheren gesetzlichen Vorgaben umsetzen konnte.




 

13. Juni - Auftaktveranstaltung zum Entwicklungs- und Handlungskonzept

Am 13.06.2017 trafen sich mehr als 80 interessierte Einwohner der Gemeinde Ottendorf-Okrilla zur Auftaktveranstaltung im Projekt zur Erstellung eines Entwicklungs- und Handlungskonzeptes für alle vier Ortsteile. Dabei stellte sich das federführende Planungsbüro Schubert aus Radeberg vor. Im folgenden Vortrag wurden die Anwesenden über die grundlegenden Bestandteile eines Entwicklungskonzeptes informiert. Desweiteren erhielten sie Informationen zu den Zielen des Konzeptes in Ottendorf, den betrachteten Handlungsfeldern und dem groben Zeitplan der Erstellung. Anschließend waren die Teilnehmer der Veranstaltung gefragt. Wo sehen sie Schwerpunkte für die Entwicklung der Gemeinde in den kommenden Jahren und Jahrzehnten? Auf Karteikarten konnten sie ihre Antworten niederschreiben. Im Anschluss wurden die Karten gesammelt, thematisch sortiert und die Ergebnisse kurz vorgestellt. Prioritäten sehen die Einwohner dabei im Bereich Verkehr, Infrastruktur, Städtebau und Wohnen. In Workshops sollen diese Themen in der nächsten Zeit noch weiter vertieft werden. Damit ist der Anfang des Prozesses gemacht.

 Download - Präsentation                       Download - Protokoll

 




Um den Verlauf des Projektes weiterhin erfolgreich gestalten zu können sind wir auf die Mitwirkung unserer Bürger angewiesen und laden Sie daher zum Workshop Medingen
am 30.08.2017 um 18 Uhr im Vereinshaus Medingen, Am Sportplatz 5, 01458 Ottendorf-Okrilla herzlich ein.

                                                                     Quelle: www.ottendorf-okrilla.de

 

Mai 2017 - Entwicklungs- und Handlungskonzept der Gemeinde Ottendorf-Okrilla

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

die Gemeinde Ottendorf-Okrilla mit ihren Ortsteilen Grünberg, Hermsdorf, Medingen und Ottendorf-Okrilla legt ihr Augenmerk vor allem auf eine nachhaltige Entwicklung. Das Nutzen von Stärken und der Abbau von Schwächen in ganz unterschiedlichen Handlungsfeldern ist dabei ein zentraler Baustein. Die Anpassung an den demografischen Wandel, die Nutzung vorhandener Baupotentiale in den Orten, die Sicherung der Wirtschaftskraft oder die Qualifizierung touristischer Angebote sind dabei nur einige Themen, welche in den kommenden Jahren und darüber hinaus von Bedeutung sind. Diese teils komplexen Prozesse können durch ein Ortsentwicklungskonzept aufgearbeitet und in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Mit der Beauftragung des Planungsbüros Schubert aus Radeberg soll die Erstellung einer solchen Konzeption für unsere Gemeinde umgesetzt werden. Besonders wichtig in solch einem Erstellungsprozess ist die aktive Einbeziehung interessierter und engagierter Bürger. Denn eine erfolgreiche Erstellung und vor allem auch Umsetzung einer jeden Entwicklungskonzeption basiert auf den Informationen und der Mitwirkung von Ihnen!

Michael Langwald
Bürgermeister

 Quelle: www.ottendorf-okrilla.de

 

Im Jahr 2016

 

Januar 2016 - Die Fördermittel für die Turnhalle der Medinger Grundschule sind genehmigt, so dass die Sanierung 2016 erfolgen kann

Turnhallen-Sanierung ab März - Die Finanzierung übernimmt zu 50 Prozent der Freistaat. Nun bleibt zu hoffen, dass die Gemeinde die restlichen Kosten zusammenkratzen kann.

SZ vom 09.01.2016 von Nadine Steinmann

Foto: Willem Darrelmann

Bürgermeister Michael Langwald (parteilos) ist mehr als erfreut, dass seine Gemeinde Ottendorf-Okrilla beim Thema Schulbau endlich mal wieder Fördermittel erhält. „Die letzten Mittel erhielt vor 18 Jahren Hermsdorf. Damals war die Ortschaft noch selbstständig und nicht eingemeindet“, erklärt Langwald nicht ohne Missmut. Doch nun sind die Ottendorfer endlich wieder an der Reihe. Der Fördermittelbescheid des Freistaates ist bereits erteilt und die Gelder sollen noch im ersten Halbjahr 2016 investiert werden. Und zwar in die Sanierung der Turnhalle Medingen – sowohl im Außen- als auch im Innenbereich. Wer sich nun wundert und nur ein paar Jahre zurückdenkt, wird sich fragen, warum die Gemeinde erneut Gelder in die Turnhalle investiert. Schließlich werkelten Bauarbeiter erst im Sommer 2013 an der Sportstätte. „Damals haben wir nur vorgezogen, was dringend notwendig war“, erklärt Bürgermeister Langwald. Das habe vor allem die Sanitärräume und die Umkleiden betroffen. Die Gesamtkosten lagen damals bei 170 000 Euro. Für weitere Arbeiten reichte das Geld allerdings nicht.

Doch nun soll sie kommen, die umfassende und vor allem energetische Sanierung der Medinger Turnhalle. Voraussichtlicher Start der Arbeiten ist der 29. März. Bis zum Ende der Sommerferien bleibt die Halle dann für den Schul- und Vereinssport geschlossen. Ob die Sanierung aber pünktlich starten kann, ist derzeit noch fraglich, denn die Haushaltsplanung ist nach Angaben von Michael Langwald noch lang nicht beendet. Die Fördermittel, die immerhin 50 Prozent der Gesamtkosten ausmachen, seien zwar hilfreich, dennoch müsse die Gemeinde schauen, wie sie die restlichen Mittel zusammenkratzt.

Wie der Sportunterricht für die Kinder der Grundschule in der Zeit der Sanierung geregelt wird, ist derzeit ebenfalls unklar. Auch für die betroffenen Vereine soll es noch eine Informationsveranstaltung geben. „Vielleicht können die Lehrer einige Sportleistungen, die dringend in der Halle absolviert werden müssen, vorziehen“, schlägt der Bürgermeister vor. Denn eine Ersatzhalle gibt es leider nicht. Neben der Halle soll auch die Freianlage auf Vordermann gebracht werden. Grund: Auf dem Schulhof hatten die Baumwurzeln einige der schweren Pflasterplatten angehoben. Eine Stolperfalle, die für die Kinder sehr gefährlich sein kann. „Zum Glück ist nie was passiert, dennoch muss es natürlich gemacht werden“, so der Bürgermeister. Diese Arbeiten sollen dann bis Mitte September beendet sein. In deren Rahmen spielt auch die Umgestaltung des Schulhofes eine Rolle. Mehr Rasenfläche wäre beispielsweise schön, meint Ottendorfs Bürgermeister.

 

 

Im Jahr 2015 

 

Dezember 2015 - Jugendclub erwacht zu neuem Leben

Grit Stellfeld hat im August die Leitung übernommen. Seitdem hat sich viel getan.

Foto: Thorsten Eckert

SZ vom 22.12.2015 von  Nadine Steinmann  

Konzentriert schaut sich Lars Mietz die Verteilung der Kugeln auf dem Billardtisch an. Dann visiert er eine seiner Spielobjekte an und versenkt sie wie geplant. Nun ist sein Freund und Kollege Jemi Nitze an der Reihe. Lange war diese Situation im Medinger Jugendclub Spider nicht möglich, denn der ehemalige Leiter Tobias Spittel schloss die Räumlichkeiten über mehrere Monate. „Nicht einmal ein Zettel hing an der Tür und informierte die Jugendlichen über die Schließung“, erklärt Medings Ortsvorsteher René Edelmann. Deswegen ist er besonders froh, dass am 10. August dieses Jahres Grit Stellfeld die Leitung des Jugendclubs übernommen hat. Zusätzlich ist die 47-Jährige auch für den Jugendklub Yolo in Ottendorf-Okrilla verantwortlich. Beide Einrichtungen betreut im Auftrag der Gemeinde der Internationale Bund.

Grundsätzlich ist Grit Stellfeld aber kein neues Gesicht in Medingen. Auf Druck des Ortschaftsrates hat die Gemeinde neben der Leitung eine zusätzliche 400-Euro-Stelle geschaffen, um auf Dauer einen weiteren Mitarbeiter für die Jugendarbeit in der Ortschaft gewinnen zu können. Diese hatte seit Mai Grit Stellfeld, die nebenbei in Cunewalde an zwei Tagen Englischunterricht gibt, bereits inne. Zudem war sie bis Ende des vergangenen Jahres im Rahmen der sogenannten Bürgerarbeit in den Ottendorfer Jugendklubs, allen voran in Medingen, tätig. Nun ist sie also die neue Leiterin der beiden Clubs. Für den Mini-Job, den sie bisher absolvierte, suchen sie und die Ortschaft übrigens noch einen Nachfolger, der sie bei der Arbeit unterstützt.        

Unterstützung von Gemeinderäten

Dennoch haben sie und natürlich die Jugendlichen schon einiges geschafft. Immerhin ist in den Räumen des Spiders wieder Leben eingekehrt. Allein in den vergangenen Monaten haben die Ehrenamtlichen – sieben Stück an der Zahl – unter anderem einen neuen Kicker organisiert, eine Garderobe und ein neues DJ-Pult gebaut. Besonders viel Unterstützung haben sie dabei unter anderem von René Edelmann und Gemeinderätin Ute Reichenauer erhalten. „Sie hat uns mit einer Spende sehr geholfen. Davon konnten die Jugendlichen das neue DJ-Pult kaufen“, erklärt Grit Stellfeld. Mit einem kleinen Präsent bedankten sich die Jugendlichen vor zwei Wochen offiziell bei den beiden Politikern.

Auch für das kommende Jahr haben die Jugendlichen und die frisch gebackene Leiterin einiges vor in Medingen. So wollen sie beispielsweise mehr Veranstaltungen wie ein Sommerfest oder P16-Partys organisieren. „Wir haben bereits einige Partys veranstaltet. Sie wurden immer sehr gut angenommen“, erklärt Lars Mietz. Außerdem wollen die Ehrenamtlichen das Volleyballfeld auf Vordermann bringen, eine neue Grillecke im Außenbereich aufbauen und im ehemaligen Büro Duschen einrichten. „Zu 90 Prozent erledigen wir die Arbeiten auch selbst“, berichtet der 25-jährige Lars. Und genau so soll es auch sein, ist Grit Stellfeld überzeugt: „Ich möchte die Jugendlichen zur Selbstständigkeit erziehen.“ Sie schlagen Ideen vor, Grit Stellfeld erteilt nur ihren Segen oder verfeinert bei Bedarf das von den jungen Leuten erstellte Konzept. Außerdem kümmert sie sich natürlich um die notwenigen finanziellen Mittel, die einige Projekte natürlich benötigen. Doch hauptsächlich sollen die jungen Medinger aktiv werden, denn nur so lernen sie auch, das „selbst Geleistete zu schätzen“, ist sich Grit Stellfeld sicher.

Abwechselnd geöffnet

Momentan ist der Jugendclub in Medingen nur Freitag und Sonnabend ab 16 Uhr geöffnet. Aber auch das soll sich im neuen Jahr mit den Verschönerungsmaßnahmen ändern. Dann sei es geplant, dass die Räumlichkeiten in Ottendorf und Medingen abwechselnd ihre Türen mit verschiedenen Angeboten für die Kids öffnen.

 

November 2015 - Medinger Heimatverein errichtet Infopunkt an Benjeshecke

Neue Schautafeln am Weg nach Marsdorf. Die weist nicht nur die Richtung, sondern dient auch als „Hotel“.

SZ vom 04.12.2015 von Sebastian Kositz

Wo’s in Medingen lang geht – das erfahren Wanderer und Spaziergänger ab sofort an einer neuen Schautafel am Wanderweg nach Marsdorf. Der Heimatverein hat am Rande des Gewerbegebiets an der Benjeshecke einen neuen Info-Punkt aufgestellt. Auf den großen Tafeln ist aber nicht nur eine Karte mit allen Wanderwegen in und um Medingen abgedruckt. Auch der Sinn und Zweck der Benjeshecke wird dort erklärt. Zudem ist an dem Aufsteller auch noch ein Insektenhotel integriert worden.

Die Idee für die Schautafeln hatten die Mitglieder des Heimatvereins bereits vor zwei Jahren ersonnen. Doch angesichts der vielen Aufgaben, welche sich die Mitstreiter des Vereins im vergangenen Jahr auch im Zusammenhang mit dem 725-jährigen Ortsjubiläum auf die Fahnen geschrieben hatten, musste das Vorhaben etwas länger warten. Tatsächlich stecken hinter dem Projekt viele, viele Helfer, die ehrenamtlich viel Zeit, Arbeit und Material in die neuen Tafeln gesteckt haben.

„Allein die Suche nach den Wanderwegen hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen“, erklärt Kathrin Klatt vom Medinger Heimatverein. Akribisch sind auf der Tafel nun alle Routen erfasst, auf denen sich Wanderer und Spaziergänger in der Region bewegen können. Sehr aufwendig waren indes aber auch die Arbeiten für die Infos und die Fotos rund um die Benjeshecke. „Um die Fotos von blühenden Obstbäumen aufzunehmen, mussten wir natürlich bis zum Frühling warten“, sagt Kathrin Klatt.

Die Benjeshecke, die sich zwischen Feld und Wanderweg befindet, war in den 1990er-Jahren angepflanzt worden. Dort wachsen unter anderem verschiedene Wildapfelsorten, Vogelbeeren, Wildrosen oder Schlehen, die Vögeln Schutz und Nahrung bieten sollen. Die gefiederten Tiere sorgen wiederum für eine raschere Ausbreitung verschiedener Baumsorten, indem sie die in ihren Ausscheidungen enthaltenen Samen im Umfeld verteilen.

Mit Blick auf die Benjeshecke kam den Initiatoren aber noch eine andere Idee: die für ein Insektenhotel. Denn Insekten ergänzen sich prima mit dem Zweck der Benjeshecke, so der Gedanke. Und schließlich sollte die Rückseite des Aufstellers nicht ungenutzt bleiben. Mit diesem Anliegen hat sich der Verein an Familie Lammich in der Bergtannensiedlung gewandt, deren kreativ gestaltetes Grundstück in Medingen ein echter Hingucker ist. „Sie haben sofort zugesagt“, freut sich Kathrin Klatt. Neben dem Insektenhotel steuerte die Familie auch noch eine selbstgefertigte Holzfigur bei, die nun den Bereich um den neuen Info-Punkt herum mit schmückt.

Die grafische Aufbereitung der Tafeln übernahm die Firma Kroemke, deren eigentliche Herstellung konnte durch Mirko Pfützner und die Firma Terminal A0 bewerkstelligt werden. Konstruiert und zusammengebaut wurde der dreieckige Aufsteller schließlich durch die Zimmerei von Steffen Klotsche, der auch beim Aufstellen der Tafeln gemeinsam mit den Mitgliedern des Heimatvereins kräftig zupackte. Die Treppenfirma Tamme aus Medingen hatte außerdem noch die Halterungen für die Tafeln geliefert.

 

November 2015 - Bürgermeister muss zum Rapport

Der Ottendorfer Rathauschef wird künftig dem Gemeinderat in jeder Sitzung Rede und Antwort stehen. Das soll für mehr Transparenz sorgen.

SZ vom 28.11.2015 von  Sebastian Kositz

Offene Anfragen, gefasste aber nie umgesetzte Beschlüsse, im Sand verlaufene Anträge – zwischen Gemeinderat und Gemeindeverwaltung in Ottendorf-Okrilla klemmt bisweilen mächtig die Säge. Und das ist höflich formuliert. Das Miteinander von Volksvertretern und Rathaus hat mehr als nur einen Knacks. Die Unzufriedenheit unter den Räten gipfelte jetzt sogar in einem Beschluss, wonach Bürgermeister Michael Langwald (parteilos) künftig in jeder Gemeinderatssitzung vor dem Gremium quasi zum Rapport antreten muss, um über den aktuellen Stand bei der Umsetzung von Beschlüssen und Anträgen zu informieren oder um zuletzt an die Verwaltung gestellte Anfragen zu beantworten.

Bereits auf der nächsten Sitzung am kommenden Montag wird Ottendorfs Bürgermeister erstmals Rede und Antwort stehen müssen. Der neue obligatorische Tagesordnungspunkt steht ganz oben auf der Liste, noch vor der öffentlichen Fragestunde für die Einwohner der Großgemeinde.

Papier wurde einstimmung angenommen

Hinter der neuen Regelung steckt ein Antrag, der im August von einer Handvoll Gemeinderäte auf den Weg gebracht worden war. Neben den vier Linken-Vertretern Ute Reichenauer, Monika Gleisberg, René Edelmann und Stefan Zänker war der Antrag auch von Lukas Ladig (Aktionsbündnis Parteiloser) mit unterzeichnet worden. Begründet wird der Vorstoß mit mehr Transparenz und zeitnahen Informationen. Zudem könnten so die Ottendorfer Bürger einen direkteren Einblick in die aktuellen Geschehnisse der Gemeinde erhalten, mit dem Ziel, „das Vertrauen in die Arbeit der Verwaltung und des Gemeinderates zu stärken und/oder zurückzuerlangen“.

Auf der vorangegangenen Sitzung des Gemeinderates kam das Papier schließlich zur Abstimmung – und wurde einstimmig angenommen, inklusive der Stimme des Ottendorfer Bürgermeisters. „Das ist natürlich ein Mehraufwand, gehört aber zur guten Zusammenarbeit dazu“, erklärt Michael Langwald, der sich dem Anliegen der Gemeinderäte gegenüber sehr offen zeigte.    

In den vergangenen Wochen, Monaten und inzwischen auch Jahren hatte es immer wieder Konflikte zwischen den Gemeinderäten und der Verwaltung mit Blick auf ausstehende Anfragen oder nicht umgesetzte Beschlüsse gegeben. So wartet das Gremium derzeit etwa noch immer auf das eingeforderte Sportstättenkonzept. Allerdings verweist Michael Langwald auch immer wieder auf die Probleme der Machbarkeit. So seien die Mitarbeiter im Rathaus mit einer Vielzahl von Aufgaben gebunden und könnten deshalb nicht immer alles gleich und sofort erledigen. 

 

Oktober 2015 - Die Medinger Häuser- und Gebäudechronik ist fertig

Die frischgedruckte 1. Auflage "Wenn Gebäude Dorfgeschichte(n) erzählen ..." wurde erstmals am 03.10.2015 bei der Veranstaltung des Ottendorfer Heimatvereins "SINGST DU MIT" am Eichelberg zum Verkauf angeboten.

Die Chronik umfasst 296 Seiten und enthält neben interessanten Geschichten, historischen Altaufnahmen und farbigen Neuzeitfotos von ca. 165 Medinger Gebäuden.

Ab sofort kann die Chronik im Blumenhaus Franke, in der Bäckerei Stephan und beim Ortsvorsteher erworben werden. Der Preis der Chronik beträgt 20,00 €.

 

Oktober 2015 - Erste Hochwasserschäden in Medingen saniert

Nach umfangreichen Planungen und langwierigen Genehmigungsverfahren bei den Fördermittelbehörden konnte nun die Beseitigung der Hochwasserschäden begonnen werden. Erfreulicherweise wurden im Ortsteil Medingen bereits vier Maßnahmen erfolgreich abgeschlossen. So konnten ausschließlich mit Hilfe der hohen Fördermittelquote der Kiefernweg und Kuppenweg komplett ausgebaut, der Entwässerungsgraben entlang der Medinger Straße saniert und ein weiterer Abschnitt der Straße Am Wachberg befestigt werden.

 




August 2015 - Pünkltich zum Schuljahresanfang ist der Sportplatz fertig geworden

Bauhof-Team leistet ganze Arbeit Der desolate Zustand des Medinger Sportplatzes sorgte für Wirbel. Jetzt hat die Gemeinde gehandelt.

SZ vom 22.08.2015 von Sebastian Kositz       

Wenn schon, dann richtig: Auf Medingens Schulsportplatz haben die emsigen Mitarbeiter des Ottendorfer Bauhofs jetzt ganze Arbeit geleistet. In den vergangenen Wochen und Tagen ist die Anlage von ihnen tipptop hergerichtet worden – nachdem der Sportplatz noch vor einem Vierteljahr für Schlagzeilen gesorgt hatte. Büschelweise wucherten dort seinerzeit Gras und Unkraut, Markierungen fehlten, die Laufbahnen und Weitsprunggruben präsentierten sich in einem desolaten Zustand. Ein Problem, dass zunächst erst unter den Eltern bei der Medinger Schulkonferenz, später dann sogar in der Haushaltsdebatte für viel Zündstoff gesorgt hatte.    

Um auch künftig Teile des im Lehrplan vorgesehenen Schulsports sicherzustellen, hatte Medingens Ortsvorsteher René Edelmann Mitte April sogar eine Einwendung gegen den Entwurf des diesjährigen Haushalts geschrieben. Seine Forderung: die Gelder für die Herrichtung der Anlage müssten explizit in den Haushalt eingestellt werden. Die Verantwortlichen der Gemeinde winkten jedoch ab, Bürgermeister Michael Langwald (parteilos) verwies indes auf einen Etatposten, über den entsprechende Reparaturen zu stemmen seien.     

Laufbahn verlängert

Pünktlich zum Start des neuen Schuljahrs hat die Gemeindeverwaltung nun den Medinger Sportplatz unter der Federführung des Ottendorfer Bauhofs auf Vordermann bringen lassen. Mit Unkraut zupfen und etwas neuen Split war es allerdings nicht getan. „Wir haben die Laufbahn verlängert, damit die Schüler genug Platz zum Auslaufen haben“, erklärt Bürgermeister Michael Langwald. Deshalb mussten sogar einige Meter zusätzliche Stützmauer an dem Hang gelegenen Sportplatz her, ein Teil der Böschung wurde ebenfalls ausgebessert. Auf dem kompletten Sportplatz wurden mit schwerem Gerät neue Deckschichten aufgetragen. Obendrein ist auch die Weitsprunggrube aufgehübscht worden. „Ich hoffe, dass die Sportanlagen in Medingen künftig rege genutzt werden“, sagt der Ottendorfer Rathauschef.     

Angespannter Dialog

Medingens Ortsvorsteher René Edelmann zeigt sich derweil erfreut: „Ein großes Dankeschön an die Verwaltung, den Bauhof und alle anderen Beteiligten.“ Noch bei der Gemeinderatssitzung im Mai dieses Jahr waren der Dialog zwischen dem Medinger und den Vertretern der Gemeindeverwaltung weniger freundlich geführt worden. Und um auf das Problem hinzuweisen, hatte René Edelmann seinerzeit durchaus auch deutliche Worte gefunden. „Es braucht schon genaue Ortskenntnis, die Laufbahn wahrzunehmen“, erklärte seinerzeit der Ortsvorsteher, der dabei ohne ironischen Unterton verstanden werden wollte. Nach den Arbeiten dürften jetzt die Kinder und andere Nutzer des Sportplatzes in Medingen allerdings kaum mehr Probleme bei der Orientierung haben.

 

Juli 2015 - Neuer Spielplatz für die Kita "Zwergenland"

 

 

Juni 2015 - Der Radweg entlang der S177 kann frühestens Ende 2020 erstmals genutzt werden 

Der Ausbau der S 177 zwischen Ottendorf und Medingen und die damit verbundene Errichtung eines Radwegs muss zum Leidwesen aller mindestens bis 2018 warten.

Der Grund ist laut Aussage der LaSuV der aktuelle Ausbau der B 97, denn die Straße zwischen Medingen und Ottendorf ist auch ein Teil der Umleitung für die gesperrte Bundesstraße und diese Maßnahme wird bis einschließlich 2017 andauern. Ebenso macht die für den Ausbau der S 177 veranschlagte Bauzeit von 2 Jahren ein dazwischenschieben unmöglich.

Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt warten die Medinger auf die Erneuerung der Staatsstraße zwischen den Ortsteilen und den Neubau des Radwegs. Gerade für die Schulkinder ist die Straße ausgesprochen gefährlich.

Doch bei den Planungen waren in der Vergangenheit immer wieder neue Probleme aufgetreten. Erst vor zwei Jahren konnte der Freistaat schließlich die fertigen Entwürfe für das Projekt präsentieren. Diese sehen vor, das etwas mehr als einen Kilometer lange Teilstück auf eine einheitliche Breite von siebeneinhalb Metern auszubauen und obendrein um einen Radweg zu erweitern.

 

Juni 2015 - 20 Jahre AWO Seniorenclub Medingen

Medingens Seniorenclub ist irgendwie auch Fitnessclub - Dass Medingens Senioren noch lange nicht zum sprichwörtlichen alten Eisen gehören, zeigte jetzt auch die Feier zum 20. Jubiläum.

SZ vom 01.07.2015 von Bernd Goldammer

Wenn Medinger Grundschüler vor dem Seniorenclub ihres Heimatortes auftreten, sind sie immer besonders aufgeregt. Diese Rentner sind topfit und vor allem hören sie sehr aufmerksam zu. Aber sie geizen nie mit Beifall und ein Täfelchen leckere Schokolade springt als „Honorar“ auch stets heraus. Und beim jüngsten Auftritt waren die Grundschüler sogar noch ein wenig aufgeregter als sonst, denn es war eine besondere Feier. In der Gaststätte Wachberghöhe feierten die Medinger Senioren das 20-jährige Jubiläum ihres Seniorenclubs der Arbeiter Wohlfahrt (Awo). Und die Schüler der Medinger Sonnenblumenschule warteten aus diesem besonderen Anlass dann auch gleich mit einem besonderen Medinger Talent auf; dem Jung-Violinisten Nils Camphausen nämlich. Was er auf seinem Instrument kann, hat er sich zudem auch noch selbst beigebracht. Seine Schwester Lele und ihre Mitschülerin Theresa Eisele rezitierten dazu Gedichte. Ein wirklich tolles Programm und ein kulturelles Heimspiel obendrein.

Die Club-Geburtstagsfeier war aber auch ein interessanter Rückblick. Clubchef Werner Junitz hat dafür nämlich ein besonderes Gespür, schließlich zählt er zu den bekannten Hobbyhistorikern der Region. Und so erzählte er vom Jahr 1995. Da ergriffen die Senioren die Initiative und gründeten ihren Seniorenclub. Im Mehrzweckraum des Medinger Kindergartens. Obwohl es eine Zeit war, in der viele Bewohner des heutigen Ottendorfer Ortsteils auch noch ganz andere Sorgen hatten, erzählt Werner Junitz. In Medingen wurden viele neue Häuser gebaut. Eine neue Infrastruktur war im Entstehen und zahlreiche neue Einwohner siedelten sich an. Medingens Bedeutung wuchs. Aber auch Schatten gab es – so mancher sicher geglaubte Arbeitsplatz war plötzlich weggebrochen. Weshalb eben auch einige Frührentner mit ihrem Schicksal haderten. Und eine neue Aufgabe suchten.

„Der Seniorenclub war dafür die zündende Idee“, so Werner Junitz. Ein sehr aktives Clubleben kam auf die Beine. Mit dem Awo-Regionalverband ist man seitdem in guter Partnerschaft vereint. Kegeln, Sportgymnastik, und überhaupt regelmäßiger Sport kommen nicht zu kurz. Es geht um Fitness, doch noch wichtiger ist das Zusammensein. Alte Freundeskreise blieben zusammen und neue werden begründet. „Schon das macht den Club so wertvoll“, ist Werner Junitz überzeugt. Dazu kommen viele gemeinsame Aktivitäten. Und auch kommunalpolitisch sind die hiesigen Senioren immer am Puls der Zeit. Gelegentlich taucht deshalb auch Medingens Ortsvorsteher René Edelmann (Linke) auf, um gemeinsame Aktionen abzusprechen. Der Senioren-Kuchenbasar beim Medinger Dorffest ist eine dieser Aktionen – und weithin berühmt. Und auch Ottendorfs Bürgermeister Michael Langwald schaut regelmäßig vorbei. Und war deshalb natürlich auch zur Jubiläumsveranstaltung gekommen. Neben Glückwünschen und gut gefüllten Präsentkörben sparte Langwald in seiner kurzen Rede auch nicht mit Dank.

Eines scheint jedenfalls klar: Die Medinger Grundschüler werden sich auch in nächster Zeit regelmäßig auf Auftritte im Seniorenclub ihres Heimatortes freuen können. Denn diese „Alten“ sind alles andere als alt!

 

April 2015 - Theater ums Theater in Medingens Schule

Die geplante Mediathek in Medingen wird seit Jahren auf die lange Bank geschoben. Dabei ist sie Teil des pädagogischen Konzepts.

SZ vom 14.04.2015 von Sebastian Kositz

Die Sonnenblumenschule in Medingen war vor Jahren von der Gemeinde hübsch hergerichtet worden. Die Pläne für den Theaterraum und die Bibliothek im Keller des Gebäudes wurden hingegen nie umgesetzt. Weil der Gemeinde das Geld fehlt, wird das Vorhaben seit Jahren auf die lange Bank geschoben.

Auf dem Papier sind die Vorstellungen schon sehr konkret festgehalten. Bereits vor vielen Monaten hatte die Gemeinde Ottendorf-Okrilla ein Radeberger Architekturbüro mit Entwürfen für die Mediathek in der Medinger Grundschule beauftragt. Zwei verschiedene Varianten haben daraufhin die Planer erarbeitet, neben einem großen Raum für eine Bibliothek und weiteren Gruppenräumen auch das eigentliche Herzstück der angedachten Mediathek, eine Art kleinen Theatersaal, entworfen. Fast das halbe Kellergeschoss der Plattenbauschule könnte demnach umgestaltet und neu hergerichtet werden.Die Zeichnungen sind inzwischen drei Jahre alt – haben aber die Schubladen bis heute nie verlassen. Weil Ottendorf einfach kein Geld übrig hat, bleibt das Projekt seit Jahren auf der Strecke. Sehr zum Ärger des Medinger Ortschaftsrates, der zwar immer wieder vehement auf die Umsetzung pocht, letztlich aber doch nur immer vertröstet wird. Inzwischen taucht die Mediathek nicht einmal mehr in den mittelfristigen Haushaltsplanungen der finanziell klammen Gemeinden auf. Die Errichtung des kleinen Theatersaals, der Gruppenräume und der Bibliothek ist stattdessen auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Projekt ganz gestorben?

Ich kann gut nachvollziehen, dass das Projekt aktuell nicht umzusetzen ist, weil uns das Geld fehlt“, sagt Medingens Ortsvorsteher René Edelmann (Die Linke). Dass aber nach Jahren des Vertröstens das Vorhaben nun erst einmal ganz beiseitegeschoben wurde, ärgert den Ortsvorsteher allerdings sehr. Und: „Wir haben im Gemeinderat im vergangenen Jahr mit breiter Zustimmung einen Beschluss gefasst, dass die Mediathek bis 2017 umzusetzen ist“, erklärt René Edelmann. Doch im Haushaltsentwurf finden sich noch nicht einmal eingestellte Gelder für weitere Planungen.Dabei würde die neue Mediathek nicht nur endlich die Lücke in der Ottendorfer Bibliothekslandschaft schließen. Die Medinger Bibliothek war bereits vor Jahren dichtgemacht worden. Der mit der Mediathek im alten Kohlekeller der Schule geplante Theaterraum werde vor allem mit Blick auf das pädagogische Konzept der Einrichtung benötigt, betont René Edelmann. Das Schulkonzept legt Schwerpunkte auf Theatergestaltung und -aufführungen – auch in Zusammenarbeit mit dem Hort und verschiedenen Ganztagsangeboten. „Zugleich könnte der kleine Saal auch von anderen Vereinen genutzt werden“, sagt René Edelmann, der dabei unter anderem auf Vorträge und kleine Konzerte verweist.Die bisherigen Pläne sehen in dem Theaterraum drei auf verschiedenen Höhenstufen angeordnete Sitzreihen hervor, dazu eine ebenerdige Bühne. Direkt daneben wäre Platz für die Bibliothek. Zwischen beiden Räumen wäre eine Glaswand denkbar. „Wir stellen uns zudem vor, dass die Bücherregale Rollen haben, damit sie bei Bedarf auch zur Seite geschoben werden können“, erklärt René Edelmann.

Ziel 2017

Ursprünglich waren die Kosten für die Mediathek mit 200 000 Euro angesetzt. Inzwischen werden die Kosten dafür auf etwas mehr als eine halbe Million Euro geschätzt – inklusive des notwendigen, aber stets auch sehr teuren Brandschutzes. Im vergangenen Sommer war schließlich sogar die Rede von Gesamtkosten von mehr als 700 000 Euro. „Die Verwaltung hatte im Zuge eines Fördermittelantrags gleich mehrere Dinge zusammengefasst und die Sanierung des maroden Pausenhofes dort mit reingepackt“, sagt René Edelmann. Ein Vorgehen, das Ottendorfs Bürgermeister Michael Langwald (parteilos) auch zuletzt wieder verteidigte, weil so am effektivsten in die Fördertöpfe gelangt werden könne.Inzwischen musste die dringend nötige Sanierung des Schulhofes aus Kostengründen ebenso wieder gestrichen werden wie die Mediathek. René Edelmann hofft, dass unabhängig von der aktuellen mittelfristigen Haushaltsplanung im Etat 2016 die Gelder für die Planung wieder auftauchen – damit wie einst beschlossen die Mediathek bis spätestens Ende 2017 verwirklicht werden kann. „Da werden wir bei den nächsten Haushaltsverhandlungen Druck machen“, kündigt der Ortsvorsteher an, der schon mehrfach auch rechtliche Schritte nicht ausgeschlossen hatte.

 

Februar 2015 - Ein Dankeschön...

Anwohner bauen Gässel aus - Für ihren Einsatz ehrte die Gemeinde jetzt die Hobby-Straßenbauer.

SZ vom 02.02.2015 von Bernd Goldammer

Sonnabendvormittag war Ottendorfs Bürgermeister Michael Langwald in einer außergewöhnlichen Rolle zu erleben. „Heute seid ihr meine Gäste“, sprach das Gemeindeoberhaupt und avancierte kurzerhand zum Servierer für den Sektempfang im Medinger Vereinshaus. Er wollte damit die Anwohner des Medinger Gässels ehren, die sich im vergangenen Jahr für den Straßenbau am Gässel engagierten.  

Starker Verbündeter 

Sie griffen zu Hacke und Spaten, Kleinbagger und Schubkarren und errichteten 50 Meter Straße, die allen Qualitätsparametern standhält. Wegen fehlender Gelder war der Gemeinde nur die Finanzierung des Baumaterials möglich. Das war kein leichtes Unterfangen. Doch die Anwohner hatten mit der einheimischen Firma Lange einen starken Verbündeten. „Sie sorgte für die Anlieferung des Baumaterials, stellte Technik zur Verfügung und gab darüber hinaus fachliche Anleitung“, war von Werner Junitz dem Ortschronisten zu erfahren. Für diesen Einsatz wurde die Unternehmenschefin Janet Lange mit einem Blumenstrauß geehrt. „Ich bin erstaunt, was Lehrer doch so alles können“, machte Werner Junitz in einer kleinen Dankesrede deutlich und spielte dabei auf Andreas Meyer den Auslöser des Straßeneigenbaus an. Er baute nicht nur, er koordinierte auch den Ablauf der Maßnahme. Sein Sohn Bert Meyer bediente die Bautechnik. Und weitere 15 Anwohner stemmten eine Aufgabe, die nachhaltig zur Attraktivität des Ortes beitragen wird. Auch Ortsvorsteher René Edelmann griff zu Hacke und Spaten: „Rainer Tamme stellte zur Lagerung des Materials sein Grundstück zur Verfügung, dafür sind wir ihm besonders dankbar“, unterstrich Bürgermeister Matthias Langwald, als er kleine Erinnerungsgeschenke an die ehrenamtlichen Straßenbauer übergab.

Jeder bekam einen ganz besonderen Kugelschreiber der Gemeinde Ottendorf- Okrilla. Der ist nicht nur zum Schreiben gut. Der leuchtet auch wenn, wie in den Weihnachtsfeiertagen 2014 geschehen, die Medinger Straßenbeleuchtung ausfällt.

 

Januar 2015 - Entwicklungskonzept würde auch die Ortsteilen weiterbringen

Wohin steuert Ottendorf-Okrilla? Bis heute fehlt in der Großgemeinde ein Entwicklungskonzept. Das wollen einige jetzt ändern.

SZ vom 27.01.2015 von  Sebastian Kositz

Lange Zeit galt Ottendorf-Okrilla als das Paradebeispiel für die nach dem Mauerfall gern beschworenen blühenden Landschaften. In der Großgemeinde brummt die Wirtschaft, während sich unweit von den Hallen der Gewerbegebiete die einst grünen Wiesen mit Eigenheimen gefüllt haben. Doch der Blick aufs Ideal verstellt rasch die Sicht auf die Realität. Seit Jahren schiebt Ottendorf-Okrilla einen Stapel Probleme vor sich her. Der Aufschwung verlangt immer neue Investitionen in Schulen und Kindergärten, bis heute gibt es kein Einkaufszentrum in der zehntausend Einwohner zählenden Gemeinde. Die schlechte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, die hässlichen Hinterlassenschaften der DDR-Industrie – die Liste der Herausforderungen für die finanziell chronisch klamme Großgemeinde ist ellenlang.

Es gab schon einen Gemeinderatsbeschluss

Bereits vor etwas mehr als drei Jahren hatten deshalb Gemeinderäte partei- und ortschaftsübergreifend einen Vorstoß gewagt. In einem Antrag haben sie die Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes für die Großgemeinde gefordert. Der Forderung beigeheftet hatten sie auch konkrete Ideen, wie das Konzept erarbeitet werden soll. Einzelne Gruppen, bestehend aus Vertretern der Verwaltung, des Gemeinderates und der Ortschaften, unterstützt mit dem Sachverstand externer Experten, sollten in verschiedenen Bereichen wie Wirtschaft und Verkehr, Soziales und Familie oder Natur und Umwelt Ziele und Handlungsrichtlinien herausarbeiten, die später die Grundlage für anstehende Entscheidungen zur Zukunft des Ortes bilden. Die einmal festgezurrte Strategie hätte zugleich auch als Maßstab gelten können, um unnötige Debatten um das Für und Wider einzelner Vorhaben von vornherein kleinzuhalten.

Der Antrag von damals gipfelte sogar in einem Gemeinderatsbeschluss. Mit zehn Ja-Stimmen, sieben Enthaltungen und einem Nein beschloss das Gremium damals die Bildung einer entsprechenden Koordinierungsgruppe, die die Erstellung des Strategiepapiers hätte umsetzen sollen.  

Doch dazu kam es bis heute nicht. Sehr bedauerlich findet das der Medinger Gemeinderat René Edelmann, der seinerzeit den Antrag mit eingebracht hatte. „Wir hatten immer wieder nachgefragt, doch die Verwaltung hat bislang nichts daraus gemacht“, beklagt René Edelmann.     

Eine Gesamtstrategie fehlt

Dabei hat es sich aus Sicht des Linken-Vertreters gerade in den vergangenen Monaten immer wieder gezeigt, wie wichtig so ein Konzept für die Großgemeinde eigentlich ist. Die umstrittene Erweiterung der Ottendorfer Grundschule, der jetzt gestartete Anbau am Waldkindergarten und nicht zuletzt das leidliche Gezerre um die geplante Mehrzweckhalle hatten im Gemeinderat immer wieder für Diskussionen gesorgt. „Da prallen immer wieder verschiedene Meinungen aufeinander. Wir können sehr viel Streit herausnehmen, wenn wir eine Gesamtstrategie haben, auf die wir uns vorab verständigen “, glaubt René Edelmann. Doch stattdessen beobachte er ein „planloses Umsichgehaue“. Gerade weil aber das Geld im Rathaus knapp ist, könne sich das die Gemeinde nicht leisten. „Wir müssen deshalb jetzt endlich mit der Erarbeitung des Strategiepapieres anfangen“, fordert René Edelmann.

Konzept kostet Geld und Kapazitäten

Im Ottendorfer Rathaus hat Bürgermeister Michael Langwald (parteilos) den Antrag von einst noch im Hinterkopf. „Es ist natürlich nicht verkehrt, eine solche Strategie zu haben, grundsätzlich habe ich nichts dagegen einzuwenden“, erklärt Michael Langwald. Doch die Erarbeitung eines solchen Konzeptes kostet einiges an Geld und braucht auch freie Kapazitäten beim Personal im Rathaus. Beides ist nach Worten von Michael Langwald derzeit nicht vorhanden. In dem damaligen Beschluss war mit Ausgaben in Höhe von 50 000 Euro kalkuliert worden. „Bei unserer derzeitigen Haushaltslage ist das nicht zu stemmen“, sagt der Bürgermeister.

Zugleich hegt Michael Langwald aber durchaus auch Zweifel am Sinn eines solchen Konzeptes in Ottendorf-Okrilla. „Die Politik richtet sich für uns nach dem Tagesgeschäft“, erklärt der Rathauschef, der darauf verweist, dass Entscheidungen auch getroffen werden, weil sich etwa durch Fördermittel gerade besondere Chancen auftun. „Was nützt es uns, wenn ich eine Sache weglasse, die ich mit Fördermitteln günstig umsetzen kann, nur weil es auf der Prioritätenliste nicht ganz oben steht?“, gibt Michael Langwald zu bedenken. Außerdem sei er skeptisch, dass die einmal in einem Konzept festgelegten Linien auch von den Gemeinderäten immer durchgehalten werden. „Auch die beste Konzeption nützt nichts, wenn sie am Ende wieder zerredet wird“, so Michael Langwald.

 

 

 

Im Jahr 2014 - dem Jubiläumjahr "725. Jahre Medingen"

 

August 2014 - Anwohner bauen einen Weg - ein weiterer Beitrag zur Initiative "725 Jahre Medingen" - Altes Medingen im neuen Glanz"

Ein Teil der Gasse hinab ins Rosental muss dringend erneuert werden. Das übernehmen die Anwohner jetzt selbst. 

SZ vom 05.08.2014 von Sebastian Kositz

Meter um Meter wühlen sich die Männer mit ihren Schaufeln durch das sandige Erdreich. Sie schaffen Platz für das neue Fundament des Gemeindeweges von der Pappelallee hinab ins Rosental. Die Fortschritte auf der Baustelle lassen sich bereits deutlich erkennen. Doch die fleißigen Hände, die hier anpacken, gehören nicht vom Rathaus engagierten Bauleuten. Hier langen die Anwohner stattdessen noch selbst hin, um den unteren Teil des desolaten Weges auf Vordermann zu bringen.

Weil bei der Gemeinde das Geld bekanntlich knapp ist, haben sich die Menschen aus dem Rosental dazu entschieden, selbst zu Schaufel und Spitzhacke zu greifen. Bis zum Herbst wollen sie in Eigenregie den 45 Meter langen Abschnitt des Gehwegs wieder herrichten. „Das ist schon sehr schön zu sehen, wie groß die Bereitschaft der Menschen zum Mittun ist“, sagt Andreas Meyer, der von den Anwohnern für das Vorhaben quasi den Hut auf hat. Bis zu knapp zehn Freiwilligen sind teilweise auf der Baustelle im Einsatz – je nachdem, wie es deren Zeit zulässt.







Gegenwärtig sind die Helfer dabei, die ersten Borde für die Wegbegrenzung zu setzen. „Wir hoffen, dass wir es bis Mitte September geschafft haben, setzen uns aber auch nicht unter Druck“, erklärt Andreas Meyer. Das benötigte Baumaterial für den Wegebau bezahlt die Gemeinde, die Gerätschaften bringen die Anwohner selbst mit oder werden zum Teil auch von der Medinger Baufirma Lange gestellt.  

Dass die Anwohner selbst für die Sanierung des Gehwegs zu Spitzhacke und Schaufel greifen, ist aus Sicht von Andreas Meyer gar nicht so ungewöhnlich: „Wir nutzen den Weg ja auch.“ Und für den freiwilligen Einsatz der Anwohner gibt es obendrein auch ein Vorbild. Denn im vergangenen Sommer hatten junge Leute vom Medinger Jugendklub auf freiwilliger Basis den oberen Teil des Weges saniert. Im Rahmen eines landesweiten Projektes für Jugendklubs hatten sie bereits etwa 30 Meter des Weges wieder hergerichtet und dort im Boden sogar eine Botschaft hinterlassen. In selbst gegossenen Steinen arbeiteten sie Werte-Begriffe ein, die noch heute an den Hintergrund des Projektes erinnern.

„Als der Abschnitt des Weges im Herbst mit uns Anwohnern eingeweiht wurde, haben wir uns bereiterklärt, den restlichen Teil herzurichten“, sagt Andreas Meyer, der in der Folge bei der Ottendorfer Gemeindeverwaltung alle nötigen Formalien für den freiwilligen Arbeitseinsatz abklärte. Zugleich ist das Vorhaben jetzt auch Teil der großangelegten Verschönerungsaktion anlässlich des 725-jährigen Bestehens des Ortsteils. Ohnehin war es längst an der Zeit, dass sich an dem Gehweg etwas tut. „Der war nur noch schwer zu begehen, was teilweise auch nicht ganz ungefährlich war“, erklärt Andreas Meyer. 

 

Juli 2014 - Medinger Ansichten am ENSO-Trafohaus - ein weiterer Beitrag zur Initiative "725 Jahre Medingen - Altes Medingen im neuen Glanz"

Am 12. und 13. Juli 2014 fand der zweite Medinger Grafitti-Workshop mit Christian Weiße (Höhn), Nicole Berger und weiteren Jugendlichen statt. Der Heimatverein initiierte dieses Projekt im Rahmen des diesjährigen Dorffestes anlässlich unserer 725 Jahrfeier. Wir danken Nicole Berger für die gefertigten Entwürfe und allen gemeinsam für die Umsetzung der Motive.







 

Juli 2014 - Fertigstellung des Vereinshaus Medingen

Das Medinger Vereinshaus wurde pünktlich zu den Jubiläumsfeierlichkeiten fertiggestellt und konnte erstmals anlässlich unseres Dorffestes von der Öffentlichkeit besichtigt werden. Neben einem größeren Clubraum, einem Behinderten-WC und einer Außenterrasse wurden auch drei zusätzliche Vereinsräume geschaffen.

Somit ist eines der letzten festgeschriebenen Projekte aus der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung über den freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Ottendorf-Okrilla, Medingen und Hermsdorf nach nunmehr 15 Jahren umgesetzt worden.

Wir möchten uns hierfür nicht nur bei den ausführenden Firmen, den Mitarbeitern des Bauamtes und des Gemeindebauhofes recht herzlich bedanken, sondern auch bei allen fleißigen Helfern aus dem Heimatverein, den Alten Herren des ehemaligen "FV Motor Medingen" und den Ortschaftsratsmitgliedern Axel Feste, Bodo Borchers und Karsten Stephan.

Ein weiteres herzliches Dankeschön geht stellvertretend an Sylvia Girschik vom Raumausstatter Girschik, Steffen Hillig vom Küchenhaus Hillig und Jaque Klimpel von Gebäudedienstleistungen Klimpel für ihre großzügige materielle und personelle Unterstützung.




 

Juni 2014 - Wiederinbetriebnahme des Medinger Dorfbrunnen

In den letzten Wochen werkelten die Mitarbeiter des Gemeindebauhofes und setzten unseren Dorfbrunnen wieder in Gang. So wurden der Bodenablauf, der Vorplatz und der Wasserauslauf erneuert, das Geländer gerichtet und der Wasseranschluss pünktlich zum Ortsjubiläum wieder hergestellt. Damit ist auch dieses Projekt nach monatelangen Ringen positiv umgesetzt worden.

Unser großer Dank richtet sich an die Bauhofmitarbeiter der Gemeinde Ottendorf-Okrilla.

So sah es noch unlängst aus...


Der Wasserauslauf fehlt noch...



 

Juni 2014 - Feierstunde zur Weihe der Wappentafel anlässlich 725 Jahre Medingen

Nachdem sich die urkundliche Ersterwähnung Medingens am 4. Juni 2014 zum 725igsten Male jährte, konnte am darauffolgenden Pfingstmontag gegenüber dem Gasthof in Medingen während einer Feierstunde eine von der Firma Naturstein Naumann gefertigte Wappentafel zum Gedenken an dieses Ereignis geweiht werden. Mit Kaffee und Kuchen begrüßen dazu die Mitglieder des Heimatvereins die vielen interessierten Einwohner und Gäste. Gekommen waren auch Bürgermeister Michael Langwald und Familie Naumann.

Nach einigen einleitenden Worten von der Vereinsvorsitzenden Frau Birgit Pfützner, dankte diese Herrn Naumann für sein Engagement und erläuterte kurz die geschichtlichen Hintergründe des diesjährigen Ereignisses. Bürgermeister Langwald dankte in seiner Ansprache unter anderem den Mitgliedern des Heimatvereines für ihren Einsatz im Ort. Anschließend wurde die Wappentafel feierlich enthüllt. Für die musikalische Untermalung sorgte die Bläsergruppe um Carsten Liebel.

Im Vorfeld hatten Mitglieder des Heimatvereines die Mauer für die Anbringung der Tafel vorbereitet und den sich daneben befindliche Holzrahmen der Informationstafel frisch gestrichen.







 

Juni 2014 - Kreisjugendfeuerwehrtag 2014 in Medingen   

Am 14.06.2014 ab 9 Uhr fand in Medingen auf dem Sportplatz der diesjährige Kreisjugendfeuerwehrtag des Landkreises Bautzen statt. Erwartungsgemäß kamen dabei viele Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Kreisgebiet. Aber auch der Ministerpräsident Tillig und der Landrat Harig waren erschienen. Die Jugendlichen stellten in der Disziplin Gruppenstafette ihr Können unter Beweis. Angetreten wurde in verschiedenen Wertungsklassen. So gab es die Wertungsklassen Mädchen/Jungen bis 15 Jahre und die Wertungsklassen Mädchen/Jungen bis 18 Jahre. Auch gemischte Mannschaften waren zum Wettkampf angetreten. Am Rande gab es noch einen sogenannten Dreikampf für alle, bei dem die Kinder und Jugendlichen in drei verschiedenen Spielen ihre Geschicklichkeit zeigten.

Wir möchten uns noch einmal recht herzlich bei allen Beteiligten der Kreisjugendfeuerwehr Bautzen, der Ortswehr Medingen und der Jugendfeuerwehr Medingen für Ihr Engagement bei der Ausrichtung der Veranstaltung in Medingen anlässlich unseres Jubiläumsjahres bedanken!


Medinger Jugendfeuerwehr


Medinger Jugendfeuerwehr





Medinger Jugendfeuerwehr



Medinger Jugendfeuerwehr


 

Mai 2014 - Medinger Ortschaftsräte setzen Rastplatz am Goldborn instand - ein weiterer Beitrag zur Initiative "725 Jahre Medingen - Altes Medingen im neuen Glanz"

Der Goldborn war in den letzten Wochen mehrfach das Ziel vier Medinger Ortschaftsräte. Seit dem Frühjahrsputz hat sich hier und insbesondere am Rastplatz einiges getan.

So erneuerten Bodo Borchers und René Edelmann unter anderem in Absprache mit dem Heimatverein und der Gemeindeverwaltung die Informationstafel über die Goldbornquelle und deren Geschichte. Axel Feste und Karsten Stephan sorgten zum Beispiel für eine neue Dacheindeckung auf dieser und der daneben stehenden Sitzgruppe. Nun ziert beides ein schmuckes Blechdach.  Es wurde gemauert, verfugt, gesägt, gebohrt, geschraubt, geschliffen, gestrichen und am Ende alles noch einmal gesäubert.

Mit dieser Aktion wollten die vier Ortschaftsräte einen ganz eigenen Beitrag zur Initiative „725 Jahre Medingen – Altes Medingen in neuem Glanz“ leisten.

 




 

Mai 2014 - Altes Trafohaus an der Dorfstraße

Auch die Elektrizität feiert in Medingen ihr Jubiläum. Das alte unter Denkmalschutz stehende Trafohaus an der Dorfstraße zeugt von dieser langen Tradition. Dank der ENSO wurde das unschöne Graffiti entfernt und das Gebäude frisch gestrichen. Der Heimatverein sorgte für das standesgemäße Denkmalschutzzeichen.

 

 



 

Mai 2014 -  Der Reitverein Medingen e.V. veranstaltete bereits das 4. Reitturnier in Medingen

Am 10. und 11. Mai richtete der Reitverein Medingen e.V. sein nunmehr viertes Turnier aus. In diesem Jahr starteten 346 Reiter und Reiterinnen in insgesamt 20 Prüfungen. Der Sonnabend stand ganz im Zeichen der Dressur. Am Sonntag fanden neben einem Führzügel- und einem Reiterwettbewerb auch zahlreichen Springprüfungen auch statt. Für das überörtliche ehrenamtliche Engagement dankte der Ortschaftsrat Medingen dem Reitverein Medingen e.V. herzlich.







 

April 2014 - Frühjahrsputz in Medingen

Frisch gekehrt, gestrichen und gesäubert - dank der Hilfe und Unterstützung zahlreicher freiwilliger Helfer aus den Reihen der Freiwilligen Ortsteil- und Jugendfeuerwehr, sowie deren Förderverein, dem Meding...er Heimatverein, dem Tennisclub Rödertal, den „Alten Herren“ der Fußballer, dem Förderverein der Grundschule Medingen und von der Fachgruppe Ornithologie beim NaBu aus Großdittmannsdorf sowie weiterer freiwilliger Helfer „glänzt“ Medingen im 725. Jahr seiner Ersterwähnung. Ein besonderes Dankeschön auch an den Bauhof der Gemeindeverwaltung für die großartige Unterstützung!

Während sich die Kinder der Jugendfeuerwehr und weitere Helfer emsig dem Fundmüll an den Straßenrändern widmeten, säuberten die Freunde vom Medinger Heimatverein die Benjeshecke von unliebsamen wilden Ablagerungen. Eine Truppe des Vereins brachte mit einigen Helfern die Zuwegung am Goldborn auf Vordermann. Die Fußballer und auch die Tennisfreunde schenkten den Vereinshäusern  neue Farben und sorgten für Ordnung in deren Umfeld. Und bevor sich nach getaner Arbeit alle fleißigen Leute zu einer leckeren Bratwurst am Grill einfinden konnten, wirbelten auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Medingen um ihr Gerätehaus und brachten die Flächen auf Vordermann, mähten, säuberten und verschnitten  Sträucher.

Medingen dankt allen, die sich am Samstag, den 12. April die Zeit genommen haben, ihren Ort ein besseren Aussehen zu geben und bei dieser schönen gemeinsamen Aktion dabei waren bzw. diese tatkräftig unterstützt haben.

Benjeshecke


Benjeshecke


Benjeshecke


Goldborn


Goldborn


Goldborn


Birkhübel





Vereinshaus



 

Januar 2014 - Geschafft... Neue Baugrundstücke in Medingen in Sicht...

Der Ortschaftsrat Medingen machte bereits im Juli 2011 auf den seit Jahren gültigen Bebauungsplan "Bärnsdorfer Straße" aufmerksam. Die Ortschaftsräte forderten damals die Gemeindeverwaltung auf, intensiv zu versuchen diesen endlich zur Umsetzung zu bringen, damit auch mittelfristig interessierten Bauherren Grundstücke zur Verfügung stehen. Nun zeichnet sich ein baldiges "Gelingen" ab.

 

Januar 2014 - Heimatverein und Ortschaftsrat säubern die Treppe und den Weg im Amseltal - ein weiterer Beitrag zur Initiative "725 Jahre Medingen - Altes Medingen im neuen Glanz"

Zwei Tage nachdem die Rundbank aufgebaut war, bei herrlichem Sonnenschein, wurde fleißig im Amseltal gearbeitet. 

Mitglieder des Heimatvereins und des Ortschaftsrats beräumten Laub und entfernten eine dicke Humusschicht, die sich in den letzten Jahren gebildet hatte und die Treppenstufen unter sich begrub. Ein unfallfreies Begehen der Treppenanlage im Amseltal ist nun wieder möglich.

 

 



 

Januar 2014 - AWO Radeberger Land verjüngt die alte Rundbank ringsum der alten Eiche - ein weiterer Beitrag zur Initiative "725 Jahre Medingen - Altes Medingen im neuen Glanz" von Heimatverein und Ortschaftsrat Medingen

Am 09.01.2014 war es soweit, unsere in die Tage gekommene Rundbank kehrte nach einer „Verjüngung“ an ihren angestammten Platz ringsum der alten Eiche an der Hauptstraße unmittelbar neben der Einmündung des Kuppenweges zurück.

Eine Hermsdorfer Projektgruppe der AWO Radeberger Land hatte in den vergangenen Wochen mit viel Liebe und Engagement die hölzerne Sitzgelegenheit aufgearbeitet, kaputte Hölzer ersetzt und schlussendlich gestrichen. Ortschaftsrat und Heimatvereinsmitglied Bodo Borchers dankte stellvertretend dem Projektleiter Herrn Garmhausen und seinen fleißigen „Mannen“ für ihren Einsatz. Weiterhin möchten wir den Mitarbeitern des Gemeindebauhofes um Bauhofleiter Rico Pfeiffer danken, welche die AWO Radeberger Land logistisch unterstützten. 

Möge diese Bank viele Jahre unversehrt zum Verweilen einladen...




 

 

Im Jahr 2013

 

SZ vom 11.11.2013

November 2013 - Jugendliche verschönern die Pumpstation gegenüber der Grundschule - ein weiterer Beitrag zur Initiative "725 Jahre Medingen - Altes Medingen im neuen Glanz" von Heimatverein und Ortschaftsrat Medingen

Am 09. und 10. November 2013 fand ein Graffiti-Workshop mit Kulturbotschafter Höhn für Kids & Jugendliche in Medingen als ein weiterer Beitrag zur bevorstehenden 725-Jahr-Feier statt. Der Heimatverein unterstützte dieses Projekt zum Thema Wasser. Ein großer Dank geht an Christian Höhn und die Jugendlichen, sowie an den IB (Internationaler Bund - Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e.V.)







 

Oktober 2013 - Bürger pflegen Feldhecken am  Alten Marsdorfer Weg - ein weiterer Beitrag zur Initiative "725 Jahre Medingen - Altes Medingen im neuen Glanz"  von Heimatverein und Ortschaftsrat Medingen (Hier mehr)

SZ vom 19.10.2013

Mehr als 30 engagierte Bürger folgten am 19.10.2013 der Einladung vom Heimatverein Medingen, Marsdorfer e.V., der NABU-Fachgruppe Ornithologie Großdittmannsdorf und ihrer Kinder und Jugend Natur-AG zur Pflege von Feldhecken entlang des Alten Marsdorfer Feldweges im Landkreis Bautzen. Ausgerüstet mit Säge und Baumschere haben sie die historische Wegebreite wieder hergestellt und in den Weg hinwachsende Heckenabschnitte zurückgedrängt. Verkahlte Hecken sind „Auf den Stock gesetzt“, um ihre Verjüngung zu erreichen. Zum Abschluss der Heckenpflege freuten sich die fleißigen Helfer über den reichhaltigen und schmackhaften Imbiss, den die Botanikerin Helga Thomaschke aus Ottendorf-Okrilla ausreichte.

Viele Bürger nutzen den Feldweg, der Medingen mit Marsdorf verbindet, für die besinnliche Erholung in der freien Landschaft. Als historisch wertvoller Sachzeuge der Wirtschaftsgeschichte bietet er den Erholungssuchenden zugleich den Anblick seltener Feldtiere und Pflanzen: Im Wegesaum siedeln Feldhase, Neuntöter, Braunkehlchen, Schwalbenschwanz, Wiesen-Flockenblume, Heidenelke und Acker-Filzkraut. Dem Wanderer erschließen sich herrliche Sichtbeziehungen in die Agrarlandschaft und auf den weithin sichtbaren Keulenberg, der sich als Landmarke  im Hintergrund erhebt. Das ehrenamtliche Engagement der Bürgerschaften zum Schutz und zur Pflege dieses landschaftlich reizvollen Feldweges wird von der Gemeindeverwaltung Ottendorf-Okrilla und der Cunnersdorfer Agrar GmbH unterstützt, indem das Schnittgut ordnungsgemäß entsorgt wird.




 

Oktober 2013 - Jugendliche bauen einen Werteweg in Medingen - ein weiterer Beitrag zur Initiative "725 Jahre Medingen - Altes Medingen im neuen Glanz"  von Heimatverein und Ortschaftsrat Medingen (Hier mehr)

SZ vom 19.10.2013

Bereits vor den Sommerferien begannen Jugendliche des IB Jugendclub Spider Medingen am Verbindungsweg zwischen Pappelallee und Rosental zu werkeln. Der 1. Teilabschnitt des bislang unbefestigten Gehweges sollte als Bestandteil eines Großprojekts im Rahmen des Jugendprogramms »Werte.Zusammen.Leben in Sachsen« des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz, der Stiftung Demokratische Jugend in Berlin und der Sächsischen Jugendstiftung in Dresden, sowie des sich beteiligenden IB in Sachsen nach Rücksprache mit dem Ortschaftsrat Medingen in Angriff genommen werden.

Dieser Werteweg wurde von den Jugendlichen selbst entworfen, eigenhändig gebaut und am Schluss mit selbst hergestellten Wertesteinen gestaltet. Viele Stunden und viele Tage waren sie bei Wind und Wetter auf der Baustelle. So mancher Anwohner brachte gelegentlich Getränke oder etwas zu Essen vorbei. Auch das Bauunternehmen Heinz Lange aus Medingen stand mit Rat und Tat zur Seite bis letztendlich am 19.10.2013 der Weg feierlich eingeweiht werden konnte.

Nun sucht der zweite Teilabschnitt ebenso mutige Baumeister...






Einweihung des Werteweges


 

September 2013 - Ein Baubeginn im Jahr 2014 erscheint unrealistisch

Der Ausbau der S177 zwischen Ottendorf-Okrilla und Medingen ist nicht nur im Ortsteil seit Jahren ein lang ersehntes Vorhaben und wurde im Ortschaftsrat Medingen erst im März erneut umfänglich diskutiert.

Nun gibt es zwar seit einigen Wochen endlich die fertigen Pläne, doch Baumaschinen bekommen wir deshalb noch keine zu Gesicht.

Der Grund ist, dass gegen dieses Bauprojekt in jetziger Form eine Klage eingereicht wurde. Also warten wir auch weiterhin nicht nur für unsere Schülerinnen und Schüler auf die Errichtung des längst benötigten Radweges. 

 

August 2013 - Privater Investor soll Bauland erschließen

Der Ankauf der Grundstücke an der Bärnsdorfer Straße durch die Gemeinde war beschlossen, ein Zahlungsplan erarbeitet. 

Wichtiges Bauland sollte hier für den Ortsteil erschlossen werden. Doch nun scheinen die Eigentümer an einen privaten Investor verkaufen zu wollen.

Positiv ist möglicherweise, dass so interessierte Bauherren nun doch schneller ihr gewünschtes Grundstück in Medingen erwerben könnten, denn der Gemeinderat hatte sich eben nicht auf ein zügiges Engagement einigen können, sondern sich beim Ankauf und der Erschließung nur zu einem jahrelangen „Wirken“ durchgerungen. Dies wird sicherlich auch die Verkaufsabsichten der aktuellen Eigentümer stark beeinflusst haben.

Jedoch birgt auch eine private Initiative Gefahren. Schon einmal war in der Vergangenheit der Bebauungsplan „Bärnsdorfer Straße“ gescheitert und es zu einem jahrelangen Stillstand gekommen.

Aus diesem Grund fordert der Ortschaftsrat Medingen die Wiedereinstellung der Haushaltsmittel für den Grundstückserwerb und die Erschließung der Flächen im Jahr 2014, um bei einem Scheitern der Bemühungen seitens eines Privatinvestors unverzüglich kommunal handlungsfähig zu sein.

 

Juni 2013 - Kein weitsichtiges Handeln im Gemeinderat erkennbar

Seit Jahren bemüht sich der Ortschaftsrat Medingen um Ansiedlungen im Gewerbegebiet „Am Eichelberg“. Immer wieder drängten die Ortschaftsräte die Gemeindeverwaltung intensiv interessierte, aber zugleich in das beschränkte Gebiet passende Unternehmen zu suchen bzw. deren Interessenvertretungen anzusprechen. Die erhofften Erfolge blieben aus.

Ein Lichtblick deutete sich nach Ablauf der Fördermittelbindefrist im Jahr 2016 in Form einer Mischbebauung an. Deshalb sollte danach in Teilen dieses Gebietes eine Wohnbebauung ermöglicht werden.

Städtebauliche Weitsicht unter Beachtung der schon bestehenden, angrenzenden Wohnhäuser und der bereits vorhandenen Firmenansiedlungen hätte eine gute und abgerundete Kombination hervorbringen können - also eine denkbare Alternative nach fast 15 Jahren Stillstand.

Doch es kam leider alles anders! Anfang Juni 2013 erklärte ein Medinger Unternehmer sein Interesse an einer Ansiedlung im Gewerbegebiet Medingen - natürlich auch zur Freude der Ortschaftsräte. Nur wollte dieser ausschließlich auf der noch völlig unbebauten Fläche unmittelbar an der Weixdorfer Straße investieren. Eine Zustimmung hierfür wurde innerhalb einer Frist von weniger als 4 Wochen gefordert.

Eine tiefgründige Diskussion zu künftigen Nutzungsmöglichkeiten dieser verbliebenen Brachen war im Gemeinderat ausgeblieben, um später Teilflächen ggf. je nach Lage und Umfeld gewerblich oder wohnbaulich nutzen zu können.

Das war für die Ortschaftsräte Grund genug in der verbleibenden Zeit mehrfach mit dem Investor das Gespräch zu suchen, um ihm alternative Standorte im Gewerbegebiet anzubieten und eine Zerstückelung des Areals bzw. eine spätere Behinderung weiterer Lösungsansätze durch Schaffung von Tatsachen zu vermeiden. Leider blieben die begründeten Argumente ungehört und der Gemeinderat Ottendorf-Okrilla entschied kurzerhand zum Wohle des Unternehmens. Gleichzeitig wurde der erst vier Monate zuvor neu beschlossene Kaufpreis für Medinger Gewerbegebietsflächen bei diesem Einzelfall erheblich gesenkt.

Nun bleibt die Hoffnung, dass einerseits die Investitionsabsichten Wirklichkeit werden und zum anderen eine angekündigte Initialzündung bei weiteren Unternehmen die Folge ist.

Dringend notwendige Baugrundstücke für junge Familien dürften nun jedenfalls nach 2016 umso schwerer in das zerstückelte Areal integrierbar sein bzw. städtebaulich mehr als unglücklich erscheinen.

 

März 2013 - Bürgermeisterwahl

Am Sonntag, dem 10. März 2013 machten von den 1.877 wahlberechtigten Medinger Bürgern insgesamt 1.037 Bürger von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Dabei lag die Wahlbeteiligung im Wahllokal 7 (Kindergarten) bei 62,29 % und im Wahllokal 8 (Grundschule) bei 54,22 %. Hinzu kamen die unzähligen Briefwähler.

Für den bisherigen Amtsinhaber Michael Langwald stimmten im Wahllokal 7 (Kindergarten) 79,78 % und im Wahllokal 8 (Grundschule) 73,26 % der Medinger Wahlberechtigten.

Michael Langwald konnte sich letztendlich in ganz Ottendorf-Okrilla mit 66,5 % gegenüber seinem Herausforderer durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch!

Der Ortschaftsrat Medingen dankt allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern für ihr eindeutiges Votum.

 

Februar 2013 - Bebauungsplangebiet "Bärnsdorfer Straße"

Vor dem Hintergrund, dass der Ortschaftsrat Medingen im Juli 2011 auf den bislang unverwirklichten Bebauungsplan „Bärnsdorfer Straße“ aufmerksam gemacht und die Gemeindeverwaltung aufgefordert hatte, diesen zur Umsetzung zu bringen, führte die Verwaltung mit den privaten Grundstückseigentümern des Bebauungsplangebietes Gespräche mit dem Ziel des Grunderwerbes. Diese stehen einem Erwerb durch die Gemeinde grundsätzlich offen gegenüber. Der Gemeinderat ermächtigte nunmehr den Bürgermeister, Verhandlungen mit dem Ziel des Grunderwerbs zu führen.  

Mit einem etwaigen Ankauf dieser Flächen könnten planungs- und eigentumsrechtlich die Voraussetzungen für eine Erschließung von neuen Wohnbauflächen für den Ortsteil Medingen geschaffen werden.

 

Im Jahr 2012

 

Dezember 2012 - Amtsblatt der Gemeinde Ottendorf-Okrilla Ausgabe Dezember 2012 

Medingen ist der in den letzten 20 Jahren verhältnismäßig am stärksten gewachsene Ortsteil und gilt nach wie vor als begehrte Wohngemeinde. Ein engagiertes Team um den Heimatverein und den Ortschaftsrat Medingen haben nach einem zähen Ringen das Projekt zur Herrichtung des unsanierten Teils des Vereinshauses in die Umsetzungsphase überführt. Das Sommerfest des Ortsteils war für alle Medinger eine willkommene Gelegenheit, in heimatlicher Atmosphäre mit Nachbarn, Bekannten und Freunden zu feiern und damit schon ein voller Erfolg.

Bürgermeister Michael Langwald, Auszug von der Titelseite

 

November 2012 - Sanierung und Ausbau des unsanierten Gebäudeteiles des Vereinshaus Medingen

Endlich war es soweit... Insgesamt zwölf Gemeinderäte stimmten für das Vorhaben der Teilsanierung des restlichen ehemaligen Sportlerheimes am Sportplatz Medingen. Ein Gebäudeabschnitt wird abgerissen. Die zusätzlichen Räume erweitern künftig das "Medinger Vereinshaus" und vervollkommnen den gemeinsamen Standort mit Jugendclub, Sport-, Volleyball- und Bolzplatz.

Trotz der großen Anstrengungen des Ortschaftsrat Medingen für einen Erhalt des "Medinger Vereinshauses" und der Teilsanierung bekannten sich nur vier CDU-Gemeinderäte und kein Gemeinderat des Aktionsbündnisses Parteilose zu diesem Projekt.

Damit bleibt nun eines der letzten öffentlich genutzten Gebäude der ehemaligen Gemeinde Medingen der Ortschaft langfristig erhalten.

(weitere Details unter "Aus dem Ortschaftsrat")

 

November 2012 - Es ist entschieden, es bleibt vorerst bei 2,70 € statt 2,90 € pro m³ Abwasser!

Seit dem Jahre 2010 wird nun jährlich im Gemeinderat diese Diskussion geführt. Viele, viele Jahre kostete der Kubikmeter Abwasser in Ottendorf-Okrilla nur 1,90 €. Doch 2009 beauftragte der Gemeinderat eine Nachkalkulation der Gebühren für die Jahre 2003 bis 2007, welche eine Unterdeckung der Kosten in Höhe von über 4 Millionen € für diesen Zeitraum ergab. Der Grund hierfür waren die nicht berücksichtigten kalkulatorischen Kosten für eine spätere Reinvestition der Abwasseranlagen, sprich spätere Ersatzbauten. Deshalb sollte die Mengengebühr kostendeckend auf 2,90 €/m³ angehoben werden. CDU-Gemeinderat Tilo Bräunig erklärte schon am 25.05.2010 hierzu, dass an dieser Erhöhung "kein Weg vorbeiführe" und bei einer geringeren Erhöhung "der Verlust aus den (zurückliegenden) Jahren 2008 bis 2009 nicht gedeckt werde". Am Ende der Diskussion konnte die Erhöhung der Mengengebühr ab 01.01.2011 auf 2,35 €/m³ beschränkt werden. Ebenso wurde die Grundgebühr angehoben. Dann folgte am 05.09.2011 für das Abrechnungsjahr 2012 eine Erhöhung der Mengengebühr auf 2,70 €/m³.

Wie im Vorjahr vereinbart wurde am 30.10.2012 erneut beraten. Der Vorschlag die kostendeckenden 2,90 € pro Kubikmeter Abwasser nun zum 01.01.2013 einzuführen, wurde mehrheitlich abgelehnt. 

Während der Diskussion und der Abstimmung reagierten jedoch jene Gemeinderäte mit Verwunderung, welche in den vorangegangenen Jahren für eine moderate und schrittweise Erhöhung eingetreten waren, auf die diesjährigen Argumente der CDU-Kollegen, welche eine Erhöhung plötzlich vehement ablehnten. Im vorangegangenen Jahr forderte zum Beispiel Gemeinderat Mirko Thomas noch wegen der "mathematischen Notwendigkeit" eine sofortige Erhöhung auf 2,90 €/m³ und Gemeinderat Lothar Walter verlangte gar von Bürgermeister Michael Langwald, welcher die Abwassermisere beim Amtsantritt 2006 von seinem Vorgänger geerbt hatte, dass dieser bei einem unter 2,90 €/m³ liegenden Beschluss sein Veto gegen diesen einlegen solle. Zuvor war im Rat ein Antrag gestellt worden, die Gebühr nur auf maximal 2,70 € pro Kubikmeter Abwasser zu erhöhen. 

Weshalb nun in diesem Jahr eine Meinungsänderung bei den CDU-Gemeinderäten stattgefunden hat, kann wohl kaum mit fehlenden Zahlen begründet werden, da diese die Gleichen geblieben sind und das Defizit unverändert hoch ist. Auch die bevorstehende Vorweihnachtszeit kann nicht der eigentliche Grund sein, wohl eher der nahende "heiße" Frühling 2013.

 

September 2012 - Mit der Sanierung der Turnhalle Medingen kann begonnen werden.

In der Turnhalle Medingen kann nun im Jahr 2013 mit der Sanierung der Sanitär- und Umkleidebereiche begonnen werden. Für diesen 1. Bauabschnitt wurden die Fördermittel im 2. Anlauf bewilligt, da mit der Grundschulbezirksanpassung für die Jahre 2013 und 2016 die Voraussetzung für ausreichende Schülerzahlen und damit zur Wahrung der Standortsicherheit geschaffen wurden.

 

Juli 2012 - Baumaßnahme Mediathek - 4. Bauabschnitt der Grundschule Medingen

Der Gemeinderat beschließt auf Grund einer Einwendung zum Nachtragshaushalt 2012 seitens der Gemeinderäte Pfützner und Edelmann die finanziellen Mittel für die vom Ortschaftsrat Medingen seit Jahren favorisierte Mediathek in der Grundschule Medingen in die mittelfristige Finanzplanung 2013 als Ausgabe einzustellen. Möge der Gemeinderat den Worten im kommenden Jahr auch Taten folgen lassen!

 

April 2012 - Der Grundschulbezirk Medingen wurde angepasst!

Nach erfolgreicher Unterschriftensammlung mit mehr als 1000 Unterschriften für eine Sicherung des Medinger Grundschulstandortes durch Mitglieder des Fördervereins der Grundschule Medingen und vielen Unterstützer wurde der Grundschulbezirk Medingen wegen der zu geringen Schülerzahlen im eigenen Ortsteil zumindest für die Jahre 2013 und 2016 angepasst. Eine entsprechende Vorlage brachte erfreulicherweise Bürgermeister Michael Langwald in den Gemeinderat ein, nachdem sich zuvor noch CDU-Gemeinderäte gegen eine "frühzeitige" Anpassung aussprachen. Neben diesem erfolgreichen Beschluss wurde nun auch endlich der Grundstein für eine notwendige neuerliche Fördermittelbeantragung für unsere Turnhalle Medingen gelegt!

 

Januar 2012 - Ablehnung der Fördermittel für unsereTurnhalle

Der Fördermittelantrag zur Sanierung der Turnhalle Medingen (1. Bauabschnitt) wurde abgelehnt, da das Sächsische Staatsministerium für Kultus und Sport für die Grundschule Medingen die notwendige Bestandssicherheit bis 2022 nicht bestätigen konnte. Als Grund wurde die Unterschreitung der Mindestschülerzahl bereits in den ersten sechs Jahren genannt, weil im Grundschulbezirk Medingen für das Einschulungsjahr 2013 lediglich 14 schulpflichtige Kinder und das Jahr 2016 gar nur 10 schulpflichtige Kinder als wohnhaft gemeldet sind.

Es wird seitens des Ministeriums ebenso darauf hingewiesen, dass auch die Voraussetzung für den Betrieb einer Grundschule in Medingen (Einrichtungsbescheid) nicht mehr erfüllt ist, wenn durch eine entsprechende Grundschulbezirkszuschneidung am Standort Medingen der Richtwert von mindestens 15 Schülern zur Klassenbildung nicht gesichert umgesetzt wird.